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Aktivitäten

Tänzerin "In Spitzen" - Ein Unikat ganz besonderer Art



Diese Figur aus Holz, Stahl und Klöppelspitze ist ganz und gar in Handarbeit gefertigt.

Der Entwurf stammt von Martina Wolter-Kampmann zum Anlass der Ausstellung “In Spitzen” im November 2001 in Wickede (Ruhr).

Die Klöppelspitze ist von verschiedenen Gruppen nach eigenen Ideen ausgearbeitet worden. Als Material wurde Leinen in mehreren blauen Schattierungen und grün-blauer Lurexfaden festgelegt. Die Größe der einzelnen Stücke sowie der Stil, den den fertige Spitze haben sollte, wurden vorab von den Organisatoren entschieden. Die Ausarbeitungen standen unter fachkundiger Anleitung.

Mitgewirkt haben die Klöppelgruppen aus Halingen, Bönen, Dortmund (Hansmann-Haus), Herdringen und die Organisatoren

Tischlerei Wischnewski und Kunstschmiede FeDü.

Detailfotos

Das Band scheint durch die Hand geführt zu sein.
Das obere Band wurde an dem Edelstahlträger unsichtbar angenäht.
Das untere Band fällt frei von der Hüfte auf den Boden oder lässt sich beliebig drapieren.

Die Figur hat eine Gesamthöhe von 2,40 Meter und steht auf einem dreieckigen Holzfuß.
Diese Figur steht ab sofort zum Erwerb zur Verfügung.
Preis: Verhandlungssache
Der Versand geht zu Lasten des Käufers

Gelegenheiten

Aus dem Nachlaß des Wiesbadener Spitzenhändlers Franke stehen einmalige Gardinenspitzen zum Kauf an.

Diese Spitzen sind in Bloemwerktechnik noch originalverplombt.
Sie wurden um 1910 im Erzgebirge und in Flandern hergestellt und sind bis zu 40 cm breit.

Ich besitze mehrere verschiedene Stücke, die zum Teil an Stoff (Baumwollvoile) angenäht sind. Diese Gardinen sollen für Wiener
Kaffeehäuser gemacht worden sein.

Auf Anfrage schicke ich Ihnen Abbildungen von den Spitzen zu.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich die Spitzen hier nicht abbilde, da diese herrlichen Jugendstilentwürfe sonst kopiert werden könnten.

 
 

Meereswellen

Eine außergewöhnliches Objekt für Kenner und Liebhaber edler Spitzenkunst

Den Grundgedanken zu dieser Arbeit hatte Uschi Städtke aus Flensburg im Herbst 1999 während unserer regelmäßigen Fortbildung für Kursleiter des Landesverbandes der VHS in Schleswig-Holstein. „Wir arbeiten nun über 10 Jahre zusammen, sollten wir nicht einmal eine gemeinsame Arbeit für einen guten Zweck klöppeln?“ Diesen Gedanken fanden alle 14 Anwesenden sehr gut und wir dachten darüber nach. Da wir uns seinerzeit im 3. Kurs mit dem Thema Binche-Spitze beschäftigten, lag es nahe, eine Gruppenarbeit in dieser sehr aufwendigen klassischen belgischen Spitzentechnik auszuführen. Wir einigten uns darauf, dass jeder der Gruppe ein Quadrat von 10 x 10 cm nach eigenen Ideen fertigen sollte. Dabei achteten wir darauf, dass möglichst viele verschiedene Netzgründe vertreten sein sollten. Neben den 16 Quadraten, für die jeweils ca. 250 Klöppel benötigt wurden, planten wir schmale Bänder in Leinenschlag mit ganz dezenten Aufbrüchen. 4 Leinenschlagbänder umgeben die gesamte Arbeit wie ein ruhiger Rahmen. Im Innenteil sind die Bänder mit Aufbrüchen im Hinblick auf die Gesamtwirkung von mir geplant worden. Jede Mitwirkende fand dabei selbst die Art ihrer Musterung heraus. So war das Klöppeln der einzelnen Teile von hohem kreativem Wert für alle. Diese 10 Bänder mussten nach dem Klöppeln genau 53 cm lang sein .

Gestalterische Schwerpunkte:

- Einheitliches Klöppelmaterial,
- Viele verschiedene Netzgründe aus der klassischen binche,
- Auflockerung der gleichgroßen quadratischen Flächen durch eingeflochtene Bänder,
- Die Bänder werden im inneren Teil der Arbeit wellenförmig eingearbeitet, so dass sie räumlich nach oben und
  unten aus der Fläche herausragen.

Von der Idee bis zum Zusammenfügen der einzelnen Teile waren 2 Jahre intensiven Arbeitens vergangen. Die wellenförmige Lage der Bänder verleiht der ganzen Arbeit einen weichen Ausdruck, etwas Bewegtes, deshalb nannten wir unsere Arbeit „Meereswellen“.Der Blaue Rahmen, von einem Schreinermeister speziell angefertigt, unterstreicht die Namenswahl und bringt unsere Spitze optimal zur Geltung.

Unser Objekt wollen wir nun zu Gunsten der Kinderkrebshilfe der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft e.V. zum Preis von 5000,- Euro verkaufen.

Maße des Gesamtobjektes: 80 x 80 cm

Beteiligte am Objekt Meereswellen: Agnete Christen, Ingrid Donat, Liesel Friedrich, Antje Gutzeit, Ingeborg Hansen, Hildegung Jene, Annemarie Krey, Ute Lemster, Irene Lohse, Christel Pajonk, Christa Ruschmeyer, Ursula Städtke, Ursula von Brocke, Bärbel Wendt, Erdmute Wesenberg, Martina Wolter-Kampmann

Objektleitung: Martina Wolter-Kampmann